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Mein Neuanfang – Reduktion auf das Wesentliche

By 23. Oktober 2016 Keine Kommentare
 

MEIN NEUANFANG

Reduktion auf das Wesentliche

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Wichtig ist, dass ich anfange – da bin ich mir sicher. In letzter Zeit sind mir gefühlt einige Dinge über den Kopf gewachsen. Es hat sich so einiges angesammelt, nicht nur in meinem Inneren, sondern auch in meiner Wohnung. Es ist ein Reboot notwendig. Ein Neustart. Ja, ein Neuanfang. Meine Lösung: Reduktion.

Ein Beispiel: Du hast 27 verschiedene T-Shirts, 18 verschiedene Hosen und & 36 Paar Schuhe. Morgens stehst du vor dem Spiegel und denkst: ‚Was soll ich nur anziehen?‘ Vielleicht denkst du sogar: ‚Mist, ich habe einfach nichts anzuziehen!‘ Das ist natürlich kompletter Quatsch: Du hast mehr als genug anzuziehen (das Problem ist das Mehr-als-genug). Du kannst dich nur nicht entscheiden.Warum nicht? Weil du den Überblick verloren hast.

Ich habe meinen Kleiderschrank rigoros aussortiert und wenig bis gar nicht getragene Kleidung gespendet. Ich bin noch nicht ganz fertig und werde noch einiges mehr aussortieren, denn mein Ziel ist, dass ich blind in meinen Schrank greifen kann und immer etwas zum anziehen finde.

Mein (fotografischer) Ballast

So viel zur Einleitung. Da ich nicht über Fashion-Themen blogge, sondern mich der Fotografie verschrieben habe, lenken wir mal zu genau diesem Thema über. Meine Klamotten-Episode hat nämlich ein Umdenken in vielen Bereichen meines (Arbeits-)Lebens angestoßen.

Ich bin kein Sammler. Eigentlich. Trotzdem kann ich in unserem Arbeitszimmer nicht mehr laufen. Über die Jahre (!) hat sich so viel Equipment angesammelt, dass man durchaus von einer Sammlung sprechen kann. Stellt euch einfach vor, ihr seid an einem bestimmten Thema interessiert (in meinem Fall Fotografie) und „gönnt“ euch in regelmäßigen Abständen etwas. Das Problem: Von etwas getrennt habe ich mich nie wirklich und so stapeln sich die (mittlerweile oftmals ungenutzten) Dinge. Wir reden hier nicht von irgendwelchem Rammsch, Mumpitz oder Müll, sondern von teilweise arschteurem Zeug. Kameras, Objektive, Zubehör – you name it!

Ich bin ehrlich: Vieles habe ich gekauft mit den allerbesten Absichten und dann kurz getestet, aber nie wirklich in meinen Workflow integriert. Anderes wurde einfach durch etwas Neueres / Besseres / Teureres / Leichteres / Schöneres / Praktikableres / […] ersetzt. Oftmals nehme ich das Zeug zwar zu dem ein oder anderen Job mit, aber lediglich um es mitgenommen zu haben. Benutzt wird es nicht, sondern verbleibt im Foto-Case.

Meine Faulheit mich von Dingen, die ich wenig bis gar nicht nutze, zu trennen ist natürlich kompletter Blödsinn. Es ist jetzt nicht so, dass an dem Zeug unwiederbringliche Erinnerungen hängen. Auch mache ich keine besseren Bilder, wenn Equipment ungenutzt im Regal liegt. Ich bin kein Sammler, also ist es für mich totes Kapital.

Meine Arbeitsweise

In meiner Arbeitsweise hat sich auch so einiges geändert. Mir reicht mittlerweile eine Festbrennweite (35mm). Ich bin sogar so eingeschossen auf Festbrennweiten, dass mich Zooms verrückt machen. Vor einiger Zeit habe ich seit langem mal wieder ein Event mit einem Zoomobjektiv fotografiert und bin schier wahnsinnig geworden, weil ich die ganz Zeit den Blick von Sucher genommen habe und geschaut habe welche Brennweite eingestellt ist. Ja ich weiß, das ist verrückt. Habe schon früher Raumschiffe aus streng gleichfarbigen Legoklötzchen gebaut. Sonst konnten sie nicht fliegen.

Worauf ich hinaus will: Wenn ich ein Zoomobjektiv benutze, habe ich zu viele Möglichkeiten (bei dir ist das vielleicht nicht der Fall). Mir fällt es leichter, wenn ich mit (m)einer Festbrennweite arbeite. Ich kann mich auf das Wesentliche konzentrieren.

Meine Lösung

Deswegen verkaufe ich so gut wie alles aus meinem Bestand.
Behalten werde ich (vorerst) mein Arbeitspferd, die Canon EOS 5D MKII, mein Sigma 35mm f/1,4 ART und mein Canon EF 85mm f/1,8 (in erster Linie wegen www.grenzen-ueberwinden.com). Als Immerdabei habe ich natürlich noch meine geliebte Ricoh GR II. Der Rest kommt weg. Punkt.

Am liebsten wäre es mir natürlich, wenn mein Equipment in liebevolle, mir bekannte Hände gelangen würde. Deswegen liste ich auch alle Teile hier auf meiner Seite auf (klick), dass im besten Fall meine Freunde, Bekannte und Fotonerds einen Vorsprung haben. Alles was dann noch übrig bleibt, wird anschließend ins DSLR-Forum und/oder eBay gestellt.

Hier gelangt ihr direkt zu meinem GARAGE SALE.
Ich habe die Preise bewusst niedrig gehalten, da ich das Zeug wirklich loswerden möchte und im besten Fall dadurch jemand eine Freude machen kann und er/sie sich dadurch fotografisch weiterentwickeln/verbessern kann. Wenn ihr ein Teil wirklich haben wollt, der Preis euch aber (unverständlicherweise) davon abhält, dann schreibt mir einfach. Wir schauen dann gemeinsam, ob sich etwas machen lässt 🙂

Übersicht aller Produkte

Batteriegriff inkl. zwei Ersatzakkus – passend für Canon EOS 550d
Canon EF-S 10-22mm 1:3,5-4,5 USM
Canon EF 100mm f/2,8 USM
Canon EF 17-40mm f/4,0 L USM
Canon EF 28mm f/2,8
Canon EF 50mm f/1,4 USM
Canon EF 70-200mm f/4,0 L USM
Canon EOS 550d – Gehäuse
Canon Speedlite 430EX II Blitzgerät Leitzahl 43
Fernauslöser kabelgebunden – passend für Canon EOS 550d
Fernauslöser kabelgebunden – passend für Sony Alpha 5100
Hasselblad 500C/M – Set
Klappbare Blitzschiene
Lowepro Kamerarucksack Fastpack 250
Pixel TTL-kabel FC-311/M 3,6m für Canon
Ricoh GW-3 – Weitwinkelkonverter passend zu Ricoh GR
Sigma DP2 Merrill Digitalkamera
Sony Alpha 5100 inkl. SEL-P1650
Sony HDR-AS30V Action-Cam
Steadydrive Schwebestativ Steadycam Smoother Preciso handgeführt mit Kreuzschlitten
Tamron 24-70mm F/2,8 mit Bildstabilisator, USD-Motor und Spritzwasserschutz für Canon
Walimex Durchlichtschirm 91cm
Walimex Magic Softbox für Kompaktblitze 60×60 cm
Westcott Durchlichtschirm 109cm
Yongnuo Speedlite YN-560 II Systemblitz für Canon

Wenn ihr euch für das ein oder andere interessiert, schreibt mir einfach eine E-Mail 🙂

Das Titelbild ist übrigens mit meiner über alles geliebten Ricoh GR II entstanden.

Welchen Weg ich dann (fotografisch) einschlagen werde, dazu an einem späteren Zeitpunkt mehr.

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